Biografie

Nina Reiter wurde 1991 in Graz, Österreich geboren und entwickelte früh ein Interesse für Musik. Bereits im Alter von 13 Jahren erhielt sie erste Jazz-Gesangsstunden und war Teil eines Vocal-Ensembles („Peppermint“), das sich österreichweit erfolgreich an Wettbewerben beteiligte. 2007 wurde sie bei der Marianne Mendt Nachwuchsförderung ausgewählt und trat beim Marianne Mendt Jazzfestival im Festspielhaus St. Pölten auf. Mit 18 Jahren zog Nina nach Wien um an der MUK Privatuniversität Jazz-Gesang bei Ines Dominic zu studieren. 2013 schloss sie das Bachelor-Studium mit Auszeichnung ab. Schon während ihrer Studienzeit trat Nina Reiter regelmäßig mit verschiedenen Bands in Österreich und der Schweiz auf. Im August 2013 zog sie in die Schweiz und schloss die Masterstudiengänge Performance Jazz Gesang (2015), sowie Pädagogik Jazz Gesang (2017) an der Hochschule Luzern – Musik mit Auszeichnung ab. Parallel zum Studium bildete sich Nina von 2012 bis 2017 zum Estill Master Trainer (EMT) weiter. Nina Reiter unterrichtet unterschiedliche Altersgruppen und Genres an der Musikschule Luzern und der Kantonsschule Reussbühl, und hält spezifische Workshops zum Thema Gesangstechnik. Ihr Debut Album „Night, sleep, death and the stars“ wurde im März 2016 bei Unit Records veröffentlicht. Im gleichen Jahr gründete sie gemeinsam mit ihren ehemaligen Studienkollegen Peter Primus Frosch, Marc Mezgolits und Stephan Plecher das Quartett Phraim, das seit Sommer 2020 von der österreichischen Pianistin und Komponistin Viola Hammer ergänzt wird. Die Band veröffentlichte bisher zwei Alben bei QFTF Records (2019 „/fɹeɪm/“, 2020 „Tides), das dritte Album ist bereits in Planung.

„Nina Reiters feine, nie zu kräftige Stimme präsentiert sich in den abwechslungsreichen Stücken sehr wandelbar und im Leisen, Zarten am stärksten. (Steff Rohrbach, Jazz’n’More)

„Reiter’s overall vocal control and scatting skills add strength to the notion of making the voice a legitimate fronting instrument for a jazz quartet.“ (Geannine Reid, All About Jazz)

„Nina Reiter’s leadership and defining vocal chops are very much displayed throughout the entire album. Her vocal range and technical finesse ceases to amaze.“ (UK Vibe)